Autor: admin

  • Bahnhaltepunkt Biberach Süd

    Der marode Fußgängersteg am Bahnhaltepunkt Süd beschäftigt die Fraktionen im Gemeinderat immer wieder aufs Neue. Nun soll er im Jahr 2027 für rund 690.000 € nochmals instandgesetzt werden.

    Die Arbeiten sind während der Sperrung der Südbahn vom 14. Mai bis 9. Juli 2027
    geplant und sichern die Nutzung des Haltepunkts bis Ende 2030. Die DB übernimmt zwar die Kosten, die Stadt Biberach muss die Summe von 690.000 € jedoch vorfinanzieren.

    Hintergrund sind jahrelange Verzögerungen bei der DB. Bereits seit 2018 ist der schlechte Zustand des Stegs bekannt. Ein Gutachten aus dem Jahr 2024 empfahl den Abriss spätestens Ende 2025.

    Ein geplanter Ersatzsteg scheiterte jedoch, weil die Bahn erst im August 2025 mitteilte, dass hierfür ein mehrjähriges Genehmigungsverfahren erforderlich sei. Ohne Verbindung zwischen den Bahnsteigen wären erhebliche Einschränkungen für Schulen, Unternehmen und Fahrgäste entstanden.

    Erst durch einen Notabbruch der Aufzugstürme Ende 2025 konnte die Standzeit
    des Stegs bis Ende 2027 verlängert werden. Die endgültige Lösung lässt weiter auf sich warten. Den Neubau einer Personenüberführung plant die Deutsche Bahn frühestens ab 2031. Bis dahin muss die Stadt die Übergangslösung organisieren und finanzieren, wenn auch nur vorübergehend.

    Wir Freien Wähler hoffen, dass die DB wirklich 2031 mit dem Bau des neuen
    Stegs beginnt und nicht doch noch ein teurer Schienenersatzverkehr über längere Zeit eingerichtet werden muss.

    Freie Wähler Biberach 2024


    ✉ grbc@kimmich-bc.de

  • Premiere Schützentheater 2026

    Salam. Der Auftakt zum Schützenfest 2026 ist hervorragend gelungen. Wieder einmal hat uns das Schützentheater-Team mit einer perfekten Premiere überrascht.

    Mit „Aladin und die Wunderlampe“ wurde das Publikum in die märchenhafte Welt aus 1001 Nacht entführt und verzaubert. Yvonne von Borstel-Harwor ist es erneut gelungen ein perfektes Stück auf die Bühne zu bringen. Mit Spielwitz, Elan und sicherem Auftreten haben die jungen Spieler ihr erlerntes Repertoire gezeigt.

    Auch die Tanzeinlagen waren perfekt einstudiert und sehr gut präsentiert.
    Das gesamte Bühnenbild, die Kostüme und die gut abgestimmte, flotte Musik von Andreas Winter runden das Gesamtbild ab. Insgesamt war es ein sehr harmonisches und kurzweiliges Theatererlebnis mit großartigen Spielern in den Haupt- und Nebenrollen und ausdrucksstarken Tanzeinlagen.

    Es ist immer wieder erstaunlich wie hier über 200 Kinder und Jugendliche an
    einem Strang ziehen mit dem Ziel uns alle zu begeistern.
    In diesem Jahr ist Ivonne von Borstel-Harwor noch einmal als Theaterleitung am Start, uns freut es, dass sich aus dem Kreis ehemaliger Theaterspieler zwei gefunden haben, die in ihre Fußstapfen treten werden. Mit Carolin Bock und Tom Talaj konnte man hier engagierte, junge Biberacher gewinnen, um die Erfolgsstory des Biberacher Schützentheaters fortzuführen.


    Wir Freien Wähler wünschen dem gesamten Schützentheaterteam eine erfolgreiche Spielzeit und uns allen a scheene Schütza 2026. Salam.

    Freie Wähler Biberach 2024


    ✉ grbc@kimmich-bc.de

  • Das können wir!

    Nun ist es also auch für den Biberacher Gemeinderat an der Zeit: ab dem 1. September 26 werden die Beschlussvorlagen den Stadträten (natürlich auch den Stadträtinnen) nur noch digital zur Verfügung gestellt, mitsamt allen Anlagen, Karten, Statistiken und Prüfungsberichten. Seit die ersten i-Pads ausgeteilt wurden, sind nun immerhin knapp sieben Jahre vergangen, in denen sich die GR-Mitglieder mit der digitalen Version anfreunden konnten. Jeder und jede konnte für sich entscheiden, wann er /sie welche Version – ausgedruckt oder digital – erhalten wollte. Ein immenser Aufwand für die Verwaltung, der wirklich nicht mehr zeitgemäß ist. Wir FW begrüßen die Entscheidung, alles nur noch digital zur Verfügung zu stellen.  Allerdings sind wir froh, den Haushalt (ungefähr 700 Seiten) im Herbst dann doch noch als Buch zu erhalten, darin hin und her zu blättern ist in der gedruckten Version tatsächlich einfacher.

    Fast einig waren sich alle darin, dass auf die vorgeschlagenen 25 € monatlich als Kompensation für das eventuelle nachträgliche Ausdrucken daheim verzichtet werden soll.

    Die Arbeit des Gemeinderates wird also ein Stück mehr ‚21. Jahrhundert‘.

    Dieser Biko – Artikel ist aber noch selber formuliert, ganz ohne KI, ein bißchen altmodisch also.


    ✉ karen.deibler@stadtrat-biberach.de

  • Verkehrsführung in der Saulgauer / Kolpingstraße

    Im Zuge der Neubebauung auf dem ehemaligen Kundrath-Areal ist es auch nötig den Kreuzungsbereich Saulgauer Straße / Kolpingstraße mit den dortigen Geh- und Radwegen neu zu gestalten.

    Dies soll durch den Investor des Neubaus im Zuge der Herstellung der
    Außenanlagen erfolgen. Wir Freien Wähler finden dies sehr sinnvoll, da dann der kpl. Bauablauf in einer Hand liegt und hier Synergien genutzt werden können. Die Verwaltung hat im Vorfeld einen sehr guten Vorschlag zur Umsetzung der nicht einfachen Verkehrssituation gemacht.

    Es werden in Richtung Kolpingstraße als auch in Richtung Innenstadt auf der Fahrbahn Radschutzstreifen angebracht, um hier eine sichere Wegführung für die Radfahrer zu erhalten. Es werden Parkbuchten für die Besucher der neuen Bäckerei erstellt und es gibt auch Platz für Grünflächen mit 5-6 Bäumen. Möglich ist dieses mehr an Platz dadurch, dass das neue Gebäude wesentlich weiter von der Fahrbahn abrückt als dies bisher der Fall war.

    Für die Fußgänger entsteht ein breiter Gehweg und vor der Bäckerei soll es eine Fläche zum Verweilen geben. Der Gehweg wird rings um das Gebäude mit einem speziellen Sickerpflaster ausgeführt. Dieses hat die Eigenschaft bei Regen extrem viel Feuchtigkeit aufzunehmen und danach langsam wieder abzugeben, so dass hier ein gewisser Rückhalteeffekt entsteht.

    Die Freien Wähler freuen sich auf die Umsetzung der Maßnahme in 2027 und hoffen auf ein gutes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer.

    Freie Wähler Biberach 2024


    ✉ grbc@kimmich-bc.de

  • Ausbau der Breitbandstruktur in unterversorgten Gebieten

    Der Ausbau der Breitbandinfrastruktur in unterversorgten Gebieten wird immer wichtiger. Besonders die sogenannten „hellgrauen Flecken“, in denen Schulen und Gewerbegebiete liegen, brauchen Glasfaser. Dort gibt es zwar Internet, doch die Bandbreiten sind oft zu gering für die heutigen Anforderungen von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen.

    Die pragmatische Praxis in Baden-Württemberg, die Betreiberausschreibung nicht nur für die weißen Flecken, für die ein vorläufiger Förderbescheid vorlag, sondern auch für die zukünftigen Versorgungsbereiche (hellgraue Flecken) durchzuführen, wurde durch eine Beihilfebeschwerde bei der EU-Kommission sowie gerichtlicher Verfahren angefochten. Bemängelt wurde, dass eben auch zukünftige Versorgungsgebiete ausgeschrieben wurden, für die noch kein Förderbescheid vorlag. Der Verstoß gegen das beihilferechtliche Durchführungsverbot kann zur Rückforderung gewährter Fördermittel führen.

    Diese hochkomplexe Erstellung der Ausschreibungsunterlagen erfordert genaue, rechtsichere Formulierungen zu technischen, wirtschaftlichen und vertraglichen Anforderungen. Auch die Verträge mit den Netzbetreibern müssen juristisch abgesichert sein. Da der Aufwand für die Stadt Biberach nicht leistbar ist, werden Fachanwälte der Kanzlei Juscomm mit der rechtlichen Unterstützung beauftragt.

    Wir von den Freien Wählern hoffen, dass wir trotz der extrem hohen bürokratischen Hürden endlich mithilfe der Fördergelder mit dem Breitbandausbau starten können.


    ✉ claudia_reisch@web.de